Abkürzungen

A

ACH – Air Change Rate
AG – Auftraggeber
AHU – Air Handling Unit
AN – Auftragnehmer
ANL – Anlage
AP – Aqua Purificata
ACH – Air Change Rate

Luftaustauschrate 

Die Luftwechselrate ist ein Maß für das Luftvolumen, das zu einem Raum (normalerweise einem Raum oder Haus) hinzugefügt oder aus diesem entfernt wird, dividiert durch das Volumen des Raumes. Wenn die Luft im Raum entweder gleichmäßig oder perfekt gemischt ist, ist der Luftwechsel pro Stunde ein Maß dafür, wie oft die Luft in einem definierten Raum ersetzt wird.

AG – Auftraggeber

Auftraggeber (customer)

Auftraggeber ist ein Wirtschaftssubjekt, das dem anderen Vertragspartner einen Auftrag für die Besorgung eines Geschäfts überträgt. Gegenpartei ist der Auftragnehmer.

AHU – Air Handling Unit

Lüftungsgerät (air handling unit)

Eine Lüftungsanlage ist eine technische Einrichtung, um Wohn-, Büro- und Betriebsräumen Außenluft zuzuführen bzw. „verbrauchte“ oder hieraus belastete Abluft abzuführen. Je nach Anwendungsfall gibt es Anlagen mit kontrollierter Zuluft (Zuluftanlage), kontrollierter Abluft (Abluftanlage) oder kombinierte Zu- und Abluftanlagen. Eine Lüftungsanlage ist eine an den Baukörper angepasste technische Einrichtung, die notwendige Luftleistung wird bedarfsabhängig ermittelt.

AN – Auftragnehmer

Auftragnehmer/Lieferant (supplier)

Auftragnehmer ist ein Wirtschaftssubjekt, das im Rahmen eines Auftrags für den Auftraggeber die Besorgung eines Geschäfts übernimmt.

ANL – Anlage

Anlage (Facility)

Als Anlage wird in der Technik eine planvolle Zusammenstellung von in räumlichem Zusammenhang stehenden Maschinen, Geräten und/oder Apparaten bezeichnet.

AP – Aqua Purificata

Gereinigtes Wasser (Aqua Purificata)

Gereinigtes Wasser wird in der Pharmazie für die Herstellung von Arzneimitteln verwendet, die weder steril noch pyrogenfrei sein müssen, zum Beispiel für Lösungen zum Einnehmen, Sirupe oder Cremen. Es wird mit verschiedenen Methoden aus Trinkwasser hergestellt, zum Beispiel mit einer Destillation oder einem Ionenaustauscher. Gereinigtes Wasser hat eine begrenzte Haltbarkeit und kann bakteriell kontaminiert werden. Bei der Herstellung, beim Abfüllen und bei der Lagerung müssen entsprechende Vorsichtsmassnahmen berücksichtigt werden.

B

BACnet – Building Automation and Control Networks
BAS – Building Automation System
BMS – Building Management System
BACnet – Building Automation and Control Networks

Gebäudeautomations- und Steuerungsnetzwerke (Building Automation and Control Networks)

BACnet (Building Automation and Control Networks) ist ein Netzwerkprotokoll für die Gebäudeautomation. Es ist durch ASHRAE, ANSI und als ISO 16484-5 standardisiert. Zur interoperablen und gewerkeübergreifenden Kommunikation existieren Gateways, die BACnet-seitige Kommunikationsteilnehmer mit anderen Feldbussystemen und -protokollen koppeln (bspw. DALI, KNX oder LON).

BAS – Building Automation System

Gebäudeautomationssystem (Building Automation System)

Als Gebäudeautomation (GA) bezeichnet man die Gesamtheit von Überwachungs-, Steuer-, Regel- und Optimierungseinrichtungen in Gebäuden. Sie ist damit ein wichtiger Bestandteil des technischen Facilitymanagements. Ziel ist es, Funktionsabläufe gewerkeübergreifend selbstständig (automatisch), nach vorgegebenen Einstellwerten (Parametern) durchzuführen oder deren Bedienung bzw. Überwachung zu vereinfachen. Alle Sensoren, Aktoren, Bedienelemente, Verbraucher und andere technische Einheiten im Gebäude werden miteinander vernetzt. Abläufe können in Szenarien zusammengefasst werden. Kennzeichnendes Merkmal ist die dezentrale Anordnung der Automationsstationen (AS) sowie die durchgängige Vernetzung mittels eines Kommunikations-Netzwerks bzw. Bussystems.

BMS – Building Management System

Gebäudeleittechnik (Building Management System)

Ein Building Management System (BMS) ist eine Software, mit der ein Gebäude, das über eine Gebäudeautomatisierung verfügt, visualisiert und gesteuert werden kann. Zu den üblichen Funktionen eines Building Management Systems gehören das Steuern von Licht- und Klimaanlagen.

C

CC – Cooling Coil
CF – Centrifugal Fan
COTF – Commercially Off-The-Shelf
CSV – Character-separated values
CSV – Computerized System Validation
CV – Control Valve
CC – Cooling Coil

Luftkühler (Cooling Coil)

Bei der Luftkühlung wird die Oberfläche von wärmeerzeugenden Objekten durch daran vorbeiströmende Luft gekühlt. Bei Verbrennungsmotoren, Elektromotoren oder elektronischen Bauelementen der Leistungselektronik soll die Überhitzung und Zerstörung der Bauteile vermieden werden; bei Kühl- und Klimaanlagen ist für die Funktion die Unterschreitung der Verflüssigungstemperatur des Kältemittels zwingend erforderlich.

CF – Centrifugal Fan

Radialventilator (Centrifugal Fan)

Ein Radialventilator ist eine mechanische Vorrichtung zum Bewegen von Luft oder anderen Gasen in eine Richtung unter einem Winkel zum einströmenden Fluid. Radialventilatoren enthalten oft ein kanalisiertes Gehäuse, um die Abluft in eine bestimmte Richtung oder über einen Kühlkörper zu leiten; ein solches Gebläse wird auch als Gebläse, Keksgebläse (Zitieren erforderlich) oder Käfiggebläse (weil es wie ein Hamsterrad aussieht) bezeichnet. Diese Ventilatoren erhöhen die Geschwindigkeit und das Volumen eines Luftstroms mit den rotierenden Laufrädern.

COTF – Commercially Off-The-Shelf

Commercially Off-The-Shelf

Kommerziell ab Lager erhältlich Standard Software, die frei käuflich ist und in gleicher Weise bei vielen Nutzern läuft

CSV – Character-separated values

Character-separated values

Das Dateiformat CSV steht für englisch Comma-separated values (seltener Character-separated values) und beschreibt den Aufbau einer Textdatei zur Speicherung oder zum Austausch einfach strukturierter Daten. Die Dateinamenserweiterung lautet .csv.

CSV – Computerized System Validation

Computergestützte Systemvalidierung (Computerized System Validation)

Die computergestützte Systemvalidierung (CSV) ist der dokumentierte Prozess der Sicherstellung, dass ein computergestütztes System genau das tut, wofür es konzipiert ist, und zwar in einer konsistenten und reproduzierbaren Weise. Der Validierungsprozess beginnt mit der Definition des Systemangebots/der Anforderungen und dauert bis zur Stilllegung des Systems und der Aufbewahrung der elektronischen Datensätze auf der Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen.

CV – Control Valve

Regelventil (Control Valve)

Ein Steuerventil ist ein Ventil zum Steuern des Fluidstroms durch Variieren der Größe des Durchflusskanals, wie es durch ein Signal von einer Steuerung vorgegeben wird Dies ermöglicht die direkte Steuerung des Durchflusses und die daraus resultierende Steuerung von Prozessgrößen wie Druck, Temperatur und Füllstand.

D

DPD – Differential Pressure Sensor
DQ – Design Qualification
DS – Design Specification
DSD – Duct mounted Smoke Detector
DPD – Differential Pressure Sensor

Differenzdrucksensor (Differential Pressure Sensor)

Ein Drucksensor gehört zur Gruppe der Druckmessgeräte, welche als erstes Glied einer Messkette die physikalische Größe Druck (= Kraft pro Fläche) in eine elektrische Ausgangsgröße als Maß für den Druck umformen. Die SI-Einheit für Druck ist Pascal mit dem Einheitenzeichen Pa. Nach DIN 1301 ist auch das Bar, Einheitenzeichen bar, zugelassen. Drucksensoren gibt es zum Messen des stationären Drucks, einer Druckdifferenz oder von Druckschwankungen bis zum Schalldruck.

DQ – Design Qualification

Design Qualifizierung (Design Qualification)

Die Design Qualification (DQ) ist bei Produktionsanlagen der Pharmaindustrie der dokumentierter Nachweis, dass die qualitätsrelevanten, GMP-bezogenen Anforderungen der Food and Drug Administration beim Design der Ausrüstungsgegenstände einschließlich Gebäude, Räumlichkeiten und Hilfseinrichtungen angemessen berücksichtigt wurden.

DS – Design Specification

Designspezifikation (Design Specification)

Eine Produktdesignspezifikation ist ein detailliertes Dokument, das Informationen über ein entworfenes Produkt oder einen Prozess liefert. So muss beispielsweise die Konstruktionsspezifikation alle erforderlichen Zeichnungen, Abmessungen, Umgebungsfaktoren, ergonomische Faktoren, ästhetische Faktoren, erforderliche Wartungsarbeiten usw. enthalten. Es kann auch konkrete Beispiele dafür geben, wie das Design ausgeführt werden sollte, um anderen zu helfen, ordnungsgemäß zu funktionieren (eine Richtlinie für das, was die Person tun sollte).

DSD – Duct mounted Smoke Detector

Kanalrauchmelder (Duct mounted Smoke Detector)

Der Kanalrauchmelder wurde zur Erkennung von Rauch in Lüftungskanälen entwickelt und kombiniert einen Rauchmelder mit einem Adaptersystem, wobei Rohr und Gehäuse speziell für einen optimalen Luftstrom durch den Rauchmelder konstruiert wurden.

E

EMSR – Electrical, measurement, control and regulation engineering
EP – circuit diagram
EQ – Equipment Qualification Equipment
ERES – Electronic Records Electronic Signatures
ERP – Enterprise-Resource-Planning
EMSR – Electrical, measurement, control and regulation engineering

Elektro-, Mess-, Steuerungs-, und Regelungstechnik
(Electrical, measurement, control and regulation engineering)

Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik bezeichnet ein technisches und wissenschaftliches Fachgebiet, das an Fachhochschulen und Universitäten gelehrt wird. Das Arbeitsfeld stellt einen Bereich der Automatisierungstechnik dar und ist überwiegend ein Teil der Elektrotechnik.

EP – circuit diagram

Stromlaufplan inkl. Pneumatikplan (circuit diagram)

Ein Schaltplan (auch Schaltbild) in der Pneumatik ist die grafische Darstellung einer pneumatischen Schaltung. Sie berücksichtigt nicht die reale Gestalt und Anordnung der Bauteile, sondern ist eine abstrahierte Darstellung der pneumatischen Funktionen und der Druckluftverläufe. Diese Pläne entstehen zu Beginn des Entwurfes einer Anlage, eines Gerätes oder einer Baugruppe und werden später auch für Reparaturen und Wartungen benötigt.

EQ – Equipment Qualification Equipment

Qualifizierung (Equipment Qualification Equipment)

In diesem Fachgebiet werden die sich oft überschneidenden Gebiete der Messtechnik, der Steuerungstechnik und der Regelungstechnik in ihrer Verbindung betrachtet. Das Fachgebiet wird oft auch als MSR- oder EMSR-Technik für Elektrisches Messen, Steuern und Regeln bezeichnet.

ERES – Electronic Records Electronic Signatures

Elektronische Aufzeichnung Elektronische Unterschrift (Electronic Records Electronic Signatures)

Ein Dokument, das einen tiefgreifenden Einfluss auf die Gerätehersteller haben wird. Diese Regel (21 CFR 11) legt die Kriterien fest, nach denen die FDA elektronische Aufzeichnungen und elektronische Signaturen als gleichwertig mit Papierakten und traditionellen eigenhändigen Unterschriften betrachtet.

ERP – Enterprise-Resource-Planning

Warenwirtschaft (Enterprise-Resource-Planning)

Enterprise-Resource-Planning (ERP) bezeichnet die unternehmerische Aufgabe, Ressourcen wie Kapital, Personal, Betriebsmittel, Material und Informations- und Kommunikationstechnik im Sinne des Unternehmenszwecks rechtzeitig und bedarfsgerecht zu planen und zu steuern. Gewährleistet werden sollen ein effizienter betrieblicher Wertschöpfungsprozess und eine stetig optimierte Steuerung der unternehmerischen und betrieblichen Abläufe.

F

Filter
FAT – Factory Acceptance Test
FCD – Damper
FCU – Fan coil unit
FD – Fire Damper
FFU – Filter Fan Unit
FS – Functional Specification
FMEA – Failure Modes and Effects Analysis
Filter

Filter (Filter)

Als Filter (in der Fachsprache zumeist das/ein Filter) werden in der Elektrotechnik und Nachrichtentechnik Schaltungen bezeichnet, die ein elektrisches Signal abhängig von der Frequenz in der Amplitude und in der Phasenlage verändern. Dadurch können unerwünschte Signalanteile abgeschwächt oder unterdrückt werden.

FAT – Factory Acceptance Test

Fabrikabnahmetest/Werksabnahme (Factory Acceptance Test)

Die Werksabnahme ist die Abnahme eines Produktes noch beim Hersteller (engl. Factory Acceptance Test – FAT). Im Anschluss an die Werksabnahme folgt meist der Site Acceptance Test (SAT) beim Kunden.

FCD – Damper

Dämpfer (Damper)

Ein Dämpfer ist ein Ventil oder eine Platte, das den Luftstrom in einem Kanal, Schornstein, VAV-Kasten, Klimagerät oder einer anderen Klimaanlage stoppt oder regelt. Eine Klappe kann verwendet werden, um die zentrale Klimaanlage (Heizung oder Kühlung) eines ungenutzten Raumes abzuschalten oder sie für die Raumtemperatur- und Klimatisierung zu regeln.

FCU – Fan coil unit

Gebläsekonvektor (Fan coil unit)

Ein Gebläsekonvektor ist ein Klimagerät zur Luftbehandlung, das aus einem Wärmeübertrager und einem Ventilator besteht. Es ist Bestandteil einer dezentralen Klimaanlage und wird in Wohn-, Büro- und Industriegebäuden sowie auf Schiffen eingesetzt, um das Raumklima zu verändern. Der Gebläsekonvektor beeinflusst die Lufttemperatur und die relative Luftfeuchtigkeit und wird entweder manuell gesteuert oder von einem Thermostaten geregelt.

FD – Fire Damper

Brandschutzklappe (Fire Damper)

Die Brandschutzklappe ist ein Bauteil zum Einbau in Lüftungsleitungen innerhalb von Wänden und Decken bzw. entfernt von Wänden (mit Brandschutzverkleidung). Sie ist eine automatische Absperrvorrichtung zur Verhinderung der Übertragung von Feuer und Rauch durch den beidseitig an der Klappe angeschlossenen Lüftungskanal.

FFU – Filter Fan Unit

Filter-Ventilator-Einheit (Filter Fan Unit)

Eine Filter Fan Unit oder auch FFU oder FVE (Filter-Ventilator-Einheit) bezeichnet ein Modul, bestehend aus einem Ventilator und einem Filter, das die Luft von oben ansaugt und durch den Filter in den Raum einbläst. Ziel ist es, damit die Umluft permanent zu filtern. Auf der Austrittsseite wird der Luftstrom wahlweise turbulent und laminar geführt. Bei der laminaren Variante werden durch Luftleitbleche die Luftströme parallelisiert. Dadurch entsteht ein vertikaler Luftstrom von der FFU bis zum Boden des Raumes. Beim Einsatz in Kombination mit Klimatisierung wird das Gerät als Kühler-Filter-Ventilator-Einheit (KFVE) bezeichnet. Filter Fan Units finden sich hauptsächlich in Deckensystemen von Rein- und Reinsträumen, wie sie in der Halbleiterproduktion, der Mikrosystemindustrie, der Pharma- oder der Lebensmittelbranche zu finden sind.

FS – Functional Specification

Pflichtenheft (Functional Specification)

Ein Pflichtenheft (auch Funktionsspezifikationen, Spezifikationen, Pflichtenheftdokument (FSD), Pflichtenheft) im System-Engineering und in der Softwareentwicklung ist ein Dokument, das die Funktionen festlegt, die ein System oder eine Komponente erfüllen muss (oft Teil eines Pflichtenheftes) (ISO/IEC/IEEE 24765-2010).

FMEA – Failure Modes and Effects Analysis

Risikoanalyse

FMEA (englisch Failure Mode and Effects Analysis, deutsch Fehlermöglichkeits- und -einflussanalyseoder kurz Auswirkungsanalyse) sowie FMECA (engl. Failure Mode and Effects and Criticality Analysis) sind analytische Methoden der Zuverlässigkeitstechnik. Dabei werden mögliche Produktfehler nach ihrer Bedeutung für den Kunden, ihrer Auftretenswahrscheinlichkeit und ihrer Entdeckungswahrscheinlichkeit mit jeweils einer Kennzahl bewertet.

G

GAMP 5 – Good automated manufacturing practice
GDP (GDocP) – Good Documentation Practice
GEP – Good Engineering Practice
GSM – Groupe Spécial Mobile
GMP – Good Manufacturing Practice
GAMP 5 – Good automated manufacturing practice

Gute automatisierte Fertigungspraxis (Good automated manufacturing practice)

Der „Good Automated Manufacturing Practice Supplier Guide for Validation of Automated Systems in Pharmaceutical Manufacture“ (kurz: GAMP) wurde im Jahre 1994 vom Pharmaceutical Industry Computer Systems Validation Forum (PICSVF),welches sich später in Good Automated Manufacturing Practice Forum (GAMP) umbenannte, in Zusammenarbeit mit der International Society for Pharmaceutical Engineering (ISPE) veröffentlicht.Dieser Leitfaden hat sich zum Standardregelwerk für die Validierung computergestützter Systeme in der pharmazeutischen Industrie (Hersteller und Zulieferer) entwickelt. Die GAMP-Regelwerke haben jedoch keine gesetzliche Bindung. Deshalb sind davon abweichende Formen der Validierung von computerisierten Systemen möglich, was bei vielen Systemen sinnvoll ist.

GDP (GDocP) – Good Documentation Practice

Gute Dokumentationspraxis (Good Documentation Practice)

Gute Dokumentationspraxis (meist mit GDocP abgekürzt, um es von „Guter Distributionspraxis“, auch mit GDP abgekürzt, unterscheiden zu können) ist ein Begriff der pharmazeutischen Industrie, um die Normen, wie Dokumente erstellt und aufrechterhalten werden sollen, zu beschreiben. Zuständige Behörden sind dafür verantwortlich, Abweichungen jeglicher Form durch Anmerkungen und Beobachtungen zu beseitigen.

GEP – Good Engineering Practice

Gute technsiche Praxis (Good Engineering Practice)

Good Engineering Practice oder “GEP” sind technische und technische Tätigkeiten, die sicherstellen, dass ein Unternehmen Produkte in der geforderten Qualität wie erwartet herstellt (z.B. durch die zuständigen Aufsichtsbehörden). Gute technische Praktiken sollen sicherstellen, dass der Entwicklungs- und/oder Fertigungsaufwand konsistente Ergebnisse liefert, die die Anforderungen an die Qualifikation oder Validierung unterstützen. Gute Ingenieurspraktiken werden in allen Branchen angewendet, die Engineering erfordern.

GSM – Groupe Spécial Mobile

Groupe Spécial Mobile

Das Global System for Mobile Communications (früher Groupe Spécial Mobile, GSM) ist ein 1990 eingeführter Mobilfunkstandard für volldigitale Mobilfunknetze, der hauptsächlich für Telefonie, aber auch für leitungsvermittelte und paketvermittelte Datenübertragung sowie Kurzmitteilungen (Short Messages) genutzt wird. Es ist der erste Standard der sogenannten zweiten Generation („2G“) als Nachfolger der analogen Systeme der ersten Generation (in Deutschland: A-Netz, B-Netz und C-Netz) und ist der weltweit am meisten verbreitete Mobilfunk-Standard.

GMP – Good Manufacturing Practice

Gute Herstellumgspraxis (Good Manufacturing Practice)

Unter Gute Herstellungspraxis (englisch Good Manufacturing Practice, abgekürzt GMP) versteht man Richtlinien zur Qualitätssicherung der Produktionsabläufe und -umgebung in der Produktion von Arzneimitteln und Wirkstoffen, aber auch bei Kosmetika, Lebens- und Futtermitteln. In der pharmazeutischen Herstellung spielt die Qualitätssicherung eine zentrale Rolle, da hier Qualitätsabweichungen direkte Auswirkungen auf die Gesundheit der Verbraucher haben können. Ein GMP-gerechtes Qualitätsmanagementsystem dient der Gewährleistung der Produktqualität und der Erfüllung der für die Vermarktung verbindlichen Anforderungen der Gesundheitsbehörden.

H

HDS – Hardware Design Specification
HEPA – High Efficiency-Particulate Airfilter
HF – Hepa Filter
HR – Electric Air Heater
HRC – Heat Recovery Coil
HLCD – High Level Classification Document
HSE – Health, Safety & Environmental
HTS – High Temperature Limit Switch
HVAC – Heating, Ventilation and Air Conditioning
HDS – Hardware Design Specification

Hardware-Design-Spezifikation (Hardware Design Specification)

Hardware-Design-Spezifikation ist eine Beschreibung der Hardware, auf der sich die Software befindet, und wie sie an ein vorhandenes System oder eine vorhandene Anlagenausrüstung angeschlossen werden soll. In diesem Dokument werden die Anforderungen an die zugehörige Hardware und die Steuerungsmethoden definiert.

HEPA – High Efficiency-Particulate Airfilter

Schwebstofffilter (High Efficiency-Particulate Airfilter)

Schwebstofffilter sind Filter zur Abscheidung von Schwebstoffen aus der Luft. Sie zählen zu den Tiefenfiltern und scheiden Partikel mit einem aerodynamischen Durchmesser kleiner 1 µm ab, z. B. Bakterien und Viren, Pollen, Milbeneier und -ausscheidungen, Stäube, Aerosole und Rauchpartikel.

HF – Hepa Filter

Hepa Filter

Die Abkürzung HEPA steht dabei für „High Efficiency Particulate Air“, jedoch sind auch leicht abweichende Bezeichnungen zu finden. Im Kern bedeutet die Übersetzung des Begriffes HEPA-Filter in etwa „Luftfilter mit hoher Wirksamkeit gegen Teilchen“.

HR – Electric Air Heater

Lufterhitzer (Electric Air Heater)

Gerät zur Erwärmung der Luft in einer Luftheizung oder Klimaanlage.

HRC – Heat Recovery Coil

Wärmerückgewinnungsbatterie (Heat Recovery Coil)

Wärmerückgewinnung (WRG) ist ein Sammelbegriff für Verfahren zur Wiedernutzbarmachung der thermischen Energie eines den Prozess verlassenden Massenstromes.

HLCD – High Level Classification Document

Hochrangiges Klassifizierungsdokument (High Level Classification Document)

HSE – Health, Safety & Environmental

Arbeits-, Gesundheit-, Umweltschutz (Health, Safety & Environmental)

HTS – High Temperature Limit Switch

Temperaturüberschreitungsgrenzschalter (High Temperature Limit Switch)

In der Elektrotechnik ist ein Endschalter ein Schalter, der durch die Bewegung eines Maschinenteils oder das Vorhandensein eines Objekts betätigt wird.

HVAC – Heating, Ventilation and Air Conditioning

Heizung, Lüftung und Klimaregelung (Heating, Ventilation and Air Conditioning)

Heizung, Lüftung und Klimatisierung (HVAC) ist die Technologie für den Komfort in Innenräumen und Fahrzeugen. Ziel ist es, thermischen Komfort und eine akzeptable Raumluftqualität zu gewährleisten. Die Planung von HVAC-Systemen ist eine Teildisziplin des Maschinenbaus, die auf den Prinzipien der Thermodynamik, Strömungsmechanik und Wärmeübertragung basiert. Manchmal wird “Kühlung” zur Abkürzung des Feldes hinzugefügt, da HLK&R oder HLKR oder “Lüftung” entfällt, wie in HACR (wie in der Bezeichnung der HACR-bewerteten Leistungsschalter).

I

IDA – Indoor Air
IPC – Industry Personal Computer
IQ – Installation Qualification
ISP – Switch cabinet
IDA – Indoor Air

Innenraumluft (Indoor Air)

Innenraumluft ist begrifflich gleichzusetzen mit der Raumluft, also die Luft in Räumen innerhalb eines Gebäudes (z. B. Wohnhäusern) oder öffentlichen Gebäudes (z. B. Bürogebäude, Krankenhäuser, Schulen) sowie in Kraftfahrzeugen und öffentlichen Verkehrsmitteln.

IPC – Industry Personal Computer

Industrie-Personal-Computer (Industry Personal Computer)

Ein Industrie-PC (kurz IPC) ist ein Computer, der für Aufgaben im industriellen Bereich eingesetzt wird. Im engeren Sinn geht es dabei um Rechner, die einem IBM-kompatiblen Personal Computer ähneln und insbesondere mit Software für solche Geräte betrieben werden können.

IQ – Installation Qualification

Installationsqualifizierung (Installation Qualification)
Die Installationsqualifizierung (IQ) (engl. Installation Qualification) dokumentiert die korrekte Umsetzung der zuvor (z. B. in der Design Qualification, DQ) definierten Anforderungen bei der Aufstellung und Installation der gelieferten Anlage. Durch die IQ wird sichergestellt, dass die Anlage den Anforderungen des Nutzers entsprechend und damit spezifikationsgemäß (Lasten- bzw. Pflichtenheft) aufgebaut wurde und eine hinreichende Dokumentation als Nachweis dafür existiert.

ISP – Switch cabinet

Informationsschwerpunkt / Schaltschrank (Switch cabinet)

Informationsschwerpunkt (kurz: ISP) ist eine Bezeichnung aus der Gebäudeautomation für die Räumlichkeit, in der die Regel- und Steuereinheiten (DDC-Stationen) zusammenlaufen. Meist besteht ein ISP aus Schaltschränken, in der die Regel- und Steuereinheiten untergebracht sind, und aus den zu steuernden Anlagen (HLKK-Anlagen für Heizung, Lüftung, Klima und Kälte). Die einzelnen ISP werden zusammengefasst auf einem Gebäudeleitsystem, mit dem die Regel- und Steuereinheiten bedient werden können und das Stör- und Alarmmeldungen verarbeitet.

L

Liefereinheit
Liefereinheit

Liefereinheit ist eine mögliche Form zur Integration in das laufende System und stellt eine Erweiterung zu SKID Unit dar.

Die Liefereinheit beinhaltet eine mechanische Komponente und benötigt zudem eine genaue Programmbeschreibung, womit die extern beauftragte Automationsfirma schließlich die genaue Programmierung der einzelnen Funktionen der RIO-Einheit erstellt.

 

 

 

 

 

Weiterer Artikel zu weiteren Integrationsformen:  Einbringung Maschinen und Anlagenteile

M

MEL – Minimum Equipment List
MES – Manufacturing Execution System
MIL – Master Instrument List
MS – High Humidity Limit Switch
MU – Steam Humidifier
MU/TT
MEL – Minimum Equipment List

Mindestausrüstungsliste (Minimum Equipment List)

Die Minimum Equipment List (MEL, deutsch: ‚Mindestausrüstungsliste‘) ist ein Begriff aus der Luftfahrt. Die MEL listet alle Instrumente, Ausrüstungsteile oder Funktionen auf, welche defekt sein dürfen. Auch wird dort angegeben, wie lange, in welchem Umfang und unter welchen Voraussetzungen das Flugzeug mit diesem Defekt betrieben werden kann.

MES – Manufacturing Execution System

Fertigungssystem (Manufacturing Execution System)

Als Manufacturing Execution System (MES) wird eine prozessnah operierende Ebene eines mehrschichtigen Fertigungsmanagementsystems bezeichnet. Oft wird der deutsche Begriff Produktionsleitsystem synonym verwendet. Das MES zeichnet sich gegenüber ähnlich wirksamen Systemen zur Produktionsplanung, den sog. ERP-Systemen (Enterprise Resource Planning), durch die direkte Anbindung an die verteilten Systeme der Prozessautomatisierung aus und ermöglicht die Führung, Lenkung, Steuerung oder Kontrolle der Produktion in Echtzeit. Dazu gehören klassische Datenerfassungen und Aufbereitungen wie Betriebsdatenerfassung (BDE), Maschinendatenerfassung (MDE) und Personaldatenerfassung, aber auch alle anderen Prozesse, die eine zeitnahe Auswirkung auf den Fertigungs-/Produktionsprozess haben.

MIL – Master Instrument List

Master Instrument List

MS – High Humidity Limit Switch

Endschaltermodul für hohen Luftfeuchtigkeit (High Humidity Limit Switch)

MU – Steam Humidifier

Dampfluftbefeuchter (Steam Humidifier)

MU/TT

Feuchtemessumformer (Combined Temperature, Humidity Transmitter)

N

NA N/A – Not Applicable
NAS – Network Attached Storage
NA N/A – Not Applicable

Nicht anwendbar (Not Applicable)

Auch in diesen Schreibweisen verwendbar:

NA, na, N / A, n / a

NAS – Network Attached Storage

Network Attached Storage (NAS, englisch für netzgebundener Speicher) bezeichnet einfach zu verwaltende Dateiserver. Allgemein wird ein NAS eingesetzt, um ohne hohen Aufwand unabhängige Speicherkapazität in einem Rechnernetz bereitzustellen.

O

ODA – Outdoor Air
OQ – Operational Qualification
ODA – Outdoor Air

Außenluft (Outdoor Air)

OQ – Operational Qualification

Funktionsqualifizierung (Operational Qualification)

Die Funktionsqualifizierung (OQ) (engl. Operational Qualification) wird zur Überprüfung der korrekten Funktionsweise der einzelnen Bestandteile einer Anlage /Gerät durchgeführt. Die OQ ist Teil der Qualifizierung. Die Testverfahren und die Akzeptanzkriterien müssen im Voraus definiert und genehmigt werden. Dieses wird in Form von einem Qualifizierungsplan OQ geregelt.

P

P&ID – Piping and Instrumentation Diagram
PID – Proportional integral derivative control element
PLC/SDS – Programmable Logic Controller
PLS – Programmable Logic Sequencer
PQ – Performance Qualification
PR – Project change request
PU – Package Unit
PT – Pressure Transmitter
P&ID – Piping and Instrumentation Diagram

Rohrleitungs- und Instrumentenfließschema (Piping and Instrumentation Diagram)

Ein Rohrleitungs- und Instrumentierungsdiagramm (P&ID) ist ein detailliertes Diagramm in der Prozessindustrie, das die Rohrleitungen und Prozessausrüstung zusammen mit den Mess- und Regelgeräten darstellt.

PID – Proportional integral derivative control element

Proportional integral derivative Kontrollelement (Proportional integral derivative control element)

Ein proportional-integral-derivativer Regler (PID-Regler oder Drei-Term-Regler) ist ein Regelkreis-Rückführmechanismus, der in industriellen Steuerungssystemen und einer Vielzahl anderer Anwendungen, die eine kontinuierlich modulierte Regelung erfordern, weit verbreitet ist. Ein PID-Regler berechnet kontinuierlich einen Fehlerwert e ( t) {\displaystyle e(t)} e(t) als Differenz zwischen einem gewünschten Sollwert (SP) und einer gemessenen Prozessvariablen (PV) und wendet eine Korrektur basierend auf Proportional-, Integral- und Derivatbegriffen (jeweils bezeichnet P, I und D) an, daher der Name.

PLC/SDS – Programmable Logic Controller

Speicherprogrammierbare Steuerung (Programmable Logic Controller)

Programmierbare Logik-Controller, Programmable Logic Controller (PLC), sind Computer für die zur Automatisierung, Überwachung und Steuerung von industriellen Steuerungssystemen (ICS).

PLS – Programmable Logic Sequencer

Programmierbarer Logik-Sequenzer (Programmable Logic Sequencer)

PQ – Performance Qualification

Leistungsqualifizierung (Performance Qualification)

Performance Qualifications sind eine Sammlung von Testfällen, mit denen überprüft wird, ob ein System unter simulierten realen Bedingungen wie erwartet funktioniert. Die Leistungsqualifizierung testet Anforderungen, die in der Benutzeranforderungsspezifikation (oder möglicherweise in der Funktionalen Anforderungsspezifikation) definiert sind. Manchmal wird die Leistungsqualifizierung von Power-Usern durchgeführt, während das System freigegeben wird.

PR – Project change request

Projekt Änderungsantrag (Project change request)

Ein Änderungswunsch ist ein formeller Vorschlag für eine Änderung an einem Produkt oder System. Im Projektmanagement entsteht ein Änderungswunsch oft, wenn der Kunde eine Ergänzung oder Änderung der vereinbarten Leistungen für ein Projekt wünscht.

PU – Package Unit

Package Unit

Eine Package Unit (aus dem Englischen package und unit entlehnt; wörtlich Paketeinheit oder ‚[ab]gepackte …’ sinngemäß auch ‚abgegrenzte Einheit’) ist eine von einem Fremdunternehmen geplante und gefertigte Anlage. Die Anforderungen und Voraussetzungen für eine Package Unit sind in einem Lastenheft genannt.

PT – Pressure Transmitter

Drucksensor (Pressure Transmitter)

Ein Drucksensor gehört zur Gruppe der Druckmessgeräte, welche als erstes Glied einer Messkette die physikalische Größe Druck (= Kraft pro Fläche) in eine elektrische Ausgangsgröße als Maß für den Druck umformen. Die SI-Einheit für Druck ist Pascal mit dem Einheitenzeichen Pa. Nach DIN 1301 ist auch das Bar, Einheitenzeichen bar, zugelassen. Drucksensoren gibt es zum Messen des stationären Drucks, einer Druckdifferenz oder von Druckschwankungen bis zum Schalldruck.

Q

QA – Quality Assurance
QB/QP – Qualification report/Qualification plan
QC – Quality Control
QM – Quality Management
QMS – Qualification management system
QA – Quality Assurance

Qualitätssicherung (Quality Assurance)

Qualitätssicherung (QS) (englisch Quality Assurance (QA)) oder Qualitätskontrolle (englisch Quality Control (QC)) ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Ansätze und Maßnahmen zur Sicherstellung festgelegter Qualitätsanforderungen.

QB/QP – Qualification report/Qualification plan

Qualifizierungsbericht/Qualifizierungsplan (Qualification report/Qualification plan)

Zusammenfassende Feststellungen nach Abschluss der Qualifizierung. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Qualifizierung (= Freigabe des Qualifizierungsberichtes) wird die Ausrüstung zur Benutzung freigegeben und der Qualifizierungsstatus entsprechend gekennzeichnet. Nach Abschluss der Qualifizierungstätigkeiten werden die erhaltenen Ergebnisse im Qualifizierungsbericht zusammengefasst.

QC – Quality Control

Qualitätskontrolle (Quality Control)

Qualitätssicherung oder Qualitätskontrolle ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Ansätze und Maßnahmen zur Sicherstellung festgelegter Qualitätsanforderungen.

QM – Quality Management

Qualitätsmanagement (Quality Management)

Qualitätsmanagement (QM) bezeichnet alle organisatorischen Maßnahmen, die der Verbesserung der Prozessqualität, der Leistungen und damit den Produkten jeglicher Art dienen. Der Begriff Leistungen umfasst im QM die Dienstleistungen, geht aber über den üblichen Begriff hinaus und betrifft vor allem die innerorganisatorischen Leistungen. Qualitätsmanagement ist eine Kernaufgabe des Managements. In Branchen wie der Luft- und Raumfahrt, Automobilindustrie, Medizintechnik, Teilen der Gesundheitsversorgung, der medizinischen Rehabilitation oder der Arznei- und Lebensmittelherstellung ist ein Qualitätsmanagementsystem vorgeschrieben.

QMS – Qualification management system

Qualitätsmanagementsystem (Qualification management system)

Ein Qualitätsmanagementsystem (Abk. QMS) ist eine Methode der Unternehmensführung. Ziel ist ein systematisches Qualitätsmanagement.

R

R&D – Research & Development
R&I – Piping and Instrumentation Diagram
RA – Return Air
REA – Recirculation Air
RH – Relative humidity
RPM – Rounds per minute
R&D – Research & Development

Forschung und Entwicklung (Research & Development)

Bei Forschung und Entwicklung kann es sich je nach Betonung um einen Ausdruck für anwendungsorientierte Forschung oder um die zunächst sprachliche Zusammenfassung von Grundlagenforschung und ingenieurtechnischer Entwicklung handeln, da in kommerziell orientierten Großunternehmen eine Koppelung der beiden Bereiche zugunsten von produktions- oder absatzsteigernden Innovationen erwünscht und angestrebt ist.

R&I – Piping and Instrumentation Diagram

Rohrleitungs- und Instrumentenfließschema (Piping and Instrumentation Diagram)

R&I-Fließschema bezeichnet ein Rohrleitungs- und Instrumentenfließschema in der Anlagen- und Verfahrenstechnik (auch R+I-Fließschema, R&I-Schema, R&I-Diagramm, R+I-Fließbild, englisch Piping and Instrumentation Diagram oder P&ID).

RA – Return Air

Abluft (Return Air)

Abluft ist ganz allgemein die aus einem Raum frei oder gezwungen abströmende Luft. Bei der Betrachtung von Wohnraum kann diese Abluft z. B. weiter verwendet werden, indem diese anderen Räumen als Umluft wieder zugeführt wird oder ihre thermische Energie in einer Wärme- oder Kälterückgewinnung genutzt wird.

REA – Recirculation Air

Rezirkulationsluft (Recirculation Air)

Abluft, die aus dem Abluftkanal umgeleitet, mit der einströmenden Außenluft vermischt, konditioniert und an den klimatisierten Raum abgegeben wird, bezwichnet man als Rezirkulationsluft. Das Recycling der durch ein HVAC-System zirkulierenden Luft reduziert den Energiebedarf.

RH – Relative humidity

Relative Luftfeuchtigkeit (Relative humidity)

Die relative Luftfeuchtigkeit (RH) ist das Verhältnis des Partialdrucks von Wasserdampf zum Gleichgewichtsdampfdruck von Wasser bei einer bestimmten Temperatur. Die relative Luftfeuchtigkeit hängt von der Temperatur und dem Druck des jeweiligen Systems ab. Die gleiche Menge an Wasserdampf führt zu einer höheren relativen Luftfeuchtigkeit in kalter Luft als in warmer Luft. Ein verwandter Parameter ist der des Taupunktes.

RPM – Rounds per minute

Runden in der Minute (Rounds per minute)

rpm (engl. revolutions per minute; „Umdrehungen pro Minute“ (UpM)) ist eine angelsächsische Einheit in der Mechanik für die Drehzahl. Sie gibt, zum Beispiel bei einer Welle, die Rotationsgeschwindigkeit als Anzahl der Umdrehungen in einem Zeitraum von 60 Sekunden an.

S

SA – Supply Air
SAN – Storage-Area-Network
SAP
SAT – Site Acceptance Test
SCADA – Supervisory Control and Data Acquisition
SDD – Software Design Description
Skid Unit
SKL – System component list
SOO – Sequence of Operation
SOP – Standard Operating Procedure
SPEC – Specification
SS – Maintenance Switch
SPS/PLC – programmable logic controller
SA – Supply Air

Zuluft (Supply Air)

In der Klimatechnik kennzeichnet Zuluft die den Räumlichkeiten zugeführte Luft. Durch Filtern, Erwärmen, Kühlen und Be- oder Entfeuchten kann die Zuluft vorbehandelt sein.

SAN – Storage-Area-Network

Speicher-Flächen-Netzwerk (Storage-Area-Network)

Als Storage-Area-Network (SAN) bzw. Speichernetzwerk bezeichnet man im Bereich der Datenverarbeitung ein Netzwerk zur Anbindung von Festplattensubsystemen (Disk-Array) und Tape-Libraries an Server-Systeme.

SAP

Der Name SAP (Systeme, Anwendungen und Produkte in der Datenverarbeitung) stand zeitweise synonym für das ehemals zentrale Softwareprodukt des Unternehmens, ein integriertes betriebswirtschaftliches Standardsoftwarepaket, auch SAP ERP genannt.

Die SAP SE mit Sitz im baden-württembergischen Walldorf ist ein deutscher Softwarehersteller. Nach Umsatz ist SAP der größte europäische (und außeramerikanische) Softwarehersteller sowie der weltweit viertgrößte. Tätigkeitsschwerpunkt ist die Entwicklung von Software zur Abwicklung sämtlicher Geschäftsprozesse eines Unternehmens wie Buchführung, Controlling, Vertrieb, Einkauf, Produktion, Lagerhaltung und Personalwesen.

SAT – Site Acceptance Test

Standortabnahmetest (Site Acceptance Test)

Der Site Acceptance Test, kurz SAT, ist die Abnahme einer Maschine oder Anlage an ihrem Aufstellort direkt beim Kunden. Dem SAT vorgeschaltet hat möglicherweise eine Werksabnahme (englisch Factory Acceptance Test, abgekürzt FAT) beim Lieferanten stattgefunden.

SCADA – Supervisory Control and Data Acquisition

Aufsichtskontrolle und Datenerfassung (Supervisory Control and Data Acquisition)

Unter Supervisory Control and Data Acquisition (SCADA) versteht man das Überwachen und Steuern technischer Prozesse mittels eines Computer-Systems.

SDD – Software Design Description

Software Design Beschreibung (Software Design Description)

Die Software Design Description (SDD) ist ein von IEEE (Institute of Electrical and Electronic Engineers) unter (ANSI/IEEE Std 1016-1998) veröffentlichter Standard, welcher festlegt, wie ein Programm-Design spezifiziert werden soll.

Skid Unit

Skid Unit

Eine Skid Unit ist eine mögliche Form zur Integration in das laufende System.  Es ist eine rein mechanische Komponente und besteht aus dem Grundrahmen auf dem ein Behälter, eine Pumpe, eine Filtrationseinheit und ein Ventil angebracht sind.

SKL – System component list

Systemkomponentenliste (system component list)

Systemkomponenten, eine Einheit mit diskreter Struktur, wie beispielsweise eine Baugruppe oder ein Softwaremodul, innerhalb eines Systems, das auf einer bestimmten Analyse-Ebene betrachtet wird.

SOO – Sequence of Operation

Arbeitsablauf (Sequence of Operation)

SOP – Standard Operating Procedure

Standardarbeitsanweisung (Standard Operating Procedure)

Standard Operating Procedure (kurz SOP, auch Standard Operation Procedure genannt), auf Deutsch etwa Standardvorgehensweise oder standardisiertes Vorgehen (beides wird selten verwendet), ist eine verbindliche textliche Beschreibung der Abläufe von Vorgängen einschließlich der Prüfung der Ergebnisse und deren Dokumentation insbesondere in Bereichen kritischer Vorgänge mit potentiellen Auswirkungen auf Umwelt, Gesundheit und Sicherheit.

SPEC – Specification

Spezifikation (Specification)

Spezifikation ist die genaue Bestimmung der Anforderungen des Käufers oder Auftraggebers an die Eigenschaften eines Produktes, einer Leistung, Dienstleistung oder eines Systems.

SS – Maintenance Switch

Wartungsschalter (Maintenance Switch)

Reparatur- und Wartungsschalter sind als Haupt- oder Not-Aus-Schalter für Innen- und Außenanwendungen konzipiert.

SPS/PLC – programmable logic controller

speicherprogrammierbare Steuerung (programmable logic controller)

Programmierbare Logik-Controller, Programmable Logic Controller (PLC), sind Computer für die zur Automatisierung, Überwachung und Steuerung von industriellen Steuerungssystemen (ICS).

T

TIN – Room Air Temperature
TS – Frost Detector
TT – Temperature Transmitter
TIN – Room Air Temperature

Raumtemperatur (Room Air Temperature)

Als Raumtemperatur, Lufttemperatur oder Innentemperatur wird die Temperatur bezeichnet, die üblicherweise in bewohnten Räumen herrscht. Sie wird an der Raumluft gemessen.

TS – Frost Detector

Frostsensor (Frost Detector)

In der weitesten Definition ist ein Sensor eine Vorrichtung, ein Modul oder ein Subsystem, deren Zweck es ist, Ereignisse oder Veränderungen in seiner Umgebung zu erkennen und die Informationen an andere Elektronik, häufig einen Computerprozessor, zu senden. Ein Sensor wird immer mit einer anderen Elektronik verwendet.

TT – Temperature Transmitter

Temperatursensor (Temperature Transmitter)

Temperatursensoren sind meist elektrische oder elektronische Bauelemente, die ein elektrisches Signal als Maß für die Temperatur liefern.

U

URS – User Requirement Specification
URS – User Requirement Specification

Lastenheft (User Requirement Specification)

Das (die) Dokument(e) der Benutzeranforderung(en) (URD) oder die (die) Spezifikation(en) der Benutzeranforderung(en) (URS) ist ein Dokument, das normalerweise im Software-Engineering verwendet wird und das angibt, was der Benutzer von der Software erwartet, dass sie dazu in der Lage ist.

V

VCS – Version Control System
VFC – Variable Volume Flow Controller
VFD – Variable Frequency Driver
VCS – Version Control System

Versionsverwaltung (Version Control System)

Eine Versionsverwaltung ist ein System, das zur Erfassung von Änderungen an Dokumenten oder Dateien verwendet wird. Alle Versionen werden in einem Archiv mit Zeitstempel und Benutzerkennung gesichert und können später wiederhergestellt werden. Versionsverwaltungssysteme werden typischerweise in der Softwareentwicklung eingesetzt, um Quelltexte zu verwalten. Versionsverwaltung kommt auch bei Büroanwendungen oder Content-Management-Systemen zum Einsatz.

VFC – Variable Volume Flow Controller

Die elektronischer Volumenstromregler (Variable Volume Flow Controller)

VRE1 sind für konstante und variable Volumenströme geeignet. Sie sind wartungsfrei, lageunabhängig und können sowohl in der Zuluft als auch in der Abluft von Lüftungsanlagen eingesetzt werden.

VFD – Variable Frequency Driver

Ein Frequenzumrichter (VFD) oder Frequenzumrichter (AFD), Frequenzumrichter (VVVF), Frequenzumrichter, Frequenzumrichter, AC-Antrieb, Mikroantrieb oder Umrichterantrieb ist eine Art von Frequenzumrichter, der in elektromechanischen Antriebssystemen verwendet wird, um die Drehzahl und das Drehmoment des AC-Motors durch Variieren der Eingangsfrequenz und Spannung des Motors zu steuern.

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